Sprache und Kommunikation umgibt uns alle, überall auf der Welt, ganz selbstverständlich und meistens unbewusst. Im Humboldt-Forum Berlin – das sich dem Dialog der Kulturen verschrieben hat – sollte eine Ausstellung entstehen, die die Vielfalt der Sprachen in den Mittelpunkt rückt. Zusammen mit der Zentral- und Landesbibliothek Berlin haben wir eine Spielfläche sprachlicher Kommunikation entwickelt, ein geisteswissenschaftliches Science Center, in dem die Besucher ihre eigene Sprache und Kultur interaktiv einbringen können.
Versuchsfeld Sprache
Sprache funktioniert nicht ohne uns und eine Ausstellung darüber auch nicht. Sprache ist wandelbar, lebendig, sie lässt sich nicht anfassen und auch nur bedingt anschauen. In der Ausstellung geht es darum, den Reichtum der Sprache erlebbar zu machen: das, was wir in uns tragen, was unsere und andere sprachliche und kulturelle Identitäten ausmacht, welche Perspektiven wir und andere einnehmen. Die interaktiven Exponate geben Gelegenheit, Sprache als Versuchsfeld explorativ zu erforschen, selbst aktiv zu werden, unseren sprachlichen und kulturellen Erfahrungsschatz einzubringen und aus dem anderer zu lernen.
Exponate für die Welt der Sprachen
Für die Welt der Sprachen haben wir in Zusammenarbeit mit der ZLB insgesamt 30 interaktive und partizipative Exponate entwickelt, die eine Fülle von sprachlichen Phänomenen erlebbar machen. Sie zeigen interkulturelle Chancen und Hürden und regen zum Dialog an. Das Sprachklang-Memory wurde beispielhaft realisiert und 2015 in der Humboldt-Box ausgestellt.